Zu Jahresbeginn neu erschienen ist das Buch “Handbuch Agro-Gentechnik- Die Folgen für Landwirtschaft, Menschen und Umwelt”.

Zum Inhalt:

Nach 20 Jahren des Anbaus von gentechnisch veränderten Pflanzen sehen wir vielfach die Folgen. In den USA, Brasilien und Argentinien bilden sich immer mehr resistente Schädlinge und Unkräuter. In der Folge kommt es zu einem Wettrüsten an dem eigentlich nur die Industrie verdient. Die Gentechnik gerät auch zunehmend außer Kontrolle, mit Folgen für die Umwelt, die Menschen und die Landwirtschaft.

Das Buch informiert über die Hintergründe mit Zahlen und Fakten und regt zu einer kritischen und informierten Auseinandersetzung mit dem Thema Gentechnik und Biotechnik an.

 

 

 

 

Gestern und heute ist es bei uns in der Imkerei angenehm ruhig. Die meisten Materialien für die kommende Saison sind bestellt, alle Honigbestellungen für den Moment ausgeliefert, Bienen in der Winterruhe und das Holz für unsere neuen Beutenböden kommt erst in der kommenden Woche.  Da auch das tagesaktuelle Geschäft überschaubar war ist Zeit hier und da ein paar organisatorische Änderungen vorzunehmen. So habe ich zum Beispiel- nach 2 Jahren- endlich einmal die Ordnerstruktur meines Mailprogrammes angepasst, erstaunlich was einem bei der Durchsicht alter Mails alles wieder auffällt. Da gab es schon ein paar lustige, aber auch kuriose Anfragen und Antworten.   Auch das Projekt “Neue Webseite und Onlineshop” nimmt gerade wieder Fahrt auf und die sich im letzten Jahr angesammelten Fachzeitschriften können  in Ruhe überflogen gelesen werden.

 

 

Seit Mitte Januar haben wir bei uns auf dem Schurwald Temperaturen um den Gefrierpunkt. Die extremen Temperaturschwankungen mit Höchstwerten um 20°C vor Weihnachten und Anfang Januar scheinen erstmal vorbei. Das ist gut für die Bienenvölker, den nun sitzen Sie eng zusammen, schränken Ihre Bruttätigkeit wieder ein wenig ein und verbrauchen damit auch deutlich weniger Ernergie. Das spart Futter, schont die Kotblase und damit die Gesundheit.

Aus der Erfahrung heraus sind gleichbleibend kalte Temperaturen für die Bienenvölker wesentlich besser zum überwintern als Temperaturen von 0 bis 10°C. Momentan sieht es also, nach dem zu warmen Spätjahr 2014 ganz gut aus.

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Im Auftrag der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen erstellte Testbiotech einen Bericht der sich mit den Auswirkungen des momentan verhandelten Freihandelsabkommen CETA und TTIP auf EU-Regelungen im Bereich der Landwirtschaft und somit auch im Bereich des Umwelt- und Verbruacherschutzes beschäftigt.

Entgegen der öffentlichen Verlautbarungen aus Berlin und Brüssel, kommt dieser Bericht zu dem Ergebnis, dass nach aktuellem Verhandlungsstand es zu einer Absenkung der Standarts für Umwelt- und Verbraucherschutz im Bereich der Agro- Gentechnik kommt.

Hinzu kommen noch weitere sehr kritische Themen wie Klonen von Tieren, Investorenschutz, Sonderklagerechte, Mitbestimmungsrechte der Industrie bei Risikobewertungen, Patentierung …., welche im TTIP und CETA verhandelt werden.

Den ausführlichen Bericht finden Sie hier.

Internetseite Testbiotech

 

 

 

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Eine besondere Honigmischung dachten sich drei Männer in Nepal aus: Sie versteckten 8 Kilogramm der Droge in Honiggläsern. Genutzt hat Ihnen dieses süße Versteck nichts, das für Hongkong bestimmte Haschisch im Wert von 1.6 Mio. Euro wurde entdeckt und die Männer verhaftet.

Quelle: Himalaya Times

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Die Qualität unserer Honige spricht sich immer mehr herum. Wie nahezu jedes Jahr sind wir vermutlich vor der neuen Ernte schon wieder ausverkauft, obwohl wir auch im letzten Jahr die Anzahl unserer Bienenvölker weiter erhöht haben. Auch in der kommenden Saison wollen wir unseren Betrieb weiter ausbauen. Dazu haben wir schon unzählige neue Dadantbeuten selbst zusammengeschraubt. Die dazugehörigen Rähmchen und Böden kommen in den nächsten Tagen bei uns an. Auch palettenweise Blechdeckel und Futtergeschirr haben wir geordert.

Es stellt sich langsam die Frage: Wo wir das ganze Material lagern? In unserer “Lagergarage” ist schon lange kein Platz mehr. Nachdem wir den Vorplatz ebenfalls gefüllt haben, kommt nun der Garten an die Reihe. Es wird langsam Zeit, dass wir eine Lösung für die Erweiterung unserer Imkerei finden. In Gesprächen sind wir schon ein Weilchen, ich bin zuversichtlich, dass wir hier demnächst eine Lösung finden.

 

 

 

Dieser Frage ist der NDR mit einer Untersuchung nachgegangen. Erwartungsgemäß gab es größere Qualitätsunterschiede.

Zum selber nachlesen

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Kundenlob für unseren HonigGestern erreichte uns diese wunderbare Karte verbunden mit einer Nachbestellung. Das freut und doch sehr. Vielen Dank.

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Immer mehr Menschen sterben an Bakterien, gegen die kein Antibiotikum mehr hilft. Ein Grund sich einmal mit den verschiedenen Einsatzgebieten außerhalb der Humanmedizin zu beschäftige.

Vor allem die Massentierhaltung steht im Verdacht eine Brutstätte für resistente Bakterien zu sein.

In hermetisch abgeriegelten Ställen werden auf engstem Raum mehrere hundert, oder gar tausende Tiere gehalten. Eine Infektion kann sich hier ungehindert ausbreiten. Aus diesem Grunde wird auch vorbeugend schon Antibiotika zum Beispiel dem Trinkwasser bei Schweinen und Hühnern zugemischt.

Bei jeder Infektion gibt es ein immer Keime die gegen Antibiotika resistent sind, und welche die Behandlung überleben. Bei einer dauerhaften Gabe werden diese resistenten Bakterien immer weiter „gezüchtet“ und nehmen überhand. Aus diesem Grunde lernt man schon als Kind, das Antibiotika die der Arzt verschrieben hat, genau nach Vorschrift eingenommen werden sollen.

In Niedersachsen, mit seinen riesigen Mastställen werden die resistenten Keime- vor allem MSRA mittlerweile sehr häufig gefunden. So sind Nachweise des Keimes der vermutlich bereits jetzt schon tödliche Infektionen größeren Ausmaßes verursacht in Krankenhäusern, im Boden und auch auf Menschen erbracht worden. Ein Kratzer in der Haut zum eindringen, zur Infektion und letztendlich zum Verlust der Hand oder dem versagen von Organen führen. .

Einige Experten warnen jetzt davor Fleisch aus Massentierhaltung ohne Einweghandschuhe in der Küche zu verarbeiten.

Wie konnte es soweit kommen?

Die Ursachen sind sicherlich im Wunsch nach billigem und vielem Fleisch sowie Lobbyismus zwischen Agrarindustrie und Politik zu suchen.

Andere Länder sind hier schon weiter:

In Dänemark wird ein Gesetz verabschiedet, das Kindern und Jugendlichen aus gesundheitlichen Gründen den Zutritt zu großen Masttierställen verbietet. Auch die Ausgabe der Antibiotika an die Landwirte wurde streng reglementiert.

Eine Gefahr die lange unterschätzt wurde, und die in letzter Zeit in immer mehr Medien aufgegriffen wird. So berichtete die Zeit auch über eine Untersuchung des BUND: Neun von Zehn Putenfleischproben sind mit multiresistenten Keimen belastet.

Betrachten wir auch die weltweiten Innereien unter dem Gesichtspunkt von Antibiotikaeinsatz.

In Deutschland ist der Einsatz von Antibiotika in der Bienenhaltung zum großen Glück nicht erlaubt. Das andere extrem finden wir in den USA. Um die durch ein Bakterium verursachte Amerikanische Faulbrut zu bekämpfen wird hier dem Futter regelmäßig Antibiotika beigemischt. Die Erreger werden somit immer wieder unter die Schadschwelle der klinischen Symptome gedrückt. Genau diese andauernden Gaben fördern Resistenzen. Auch in anderen Ländern ist Antibiotika zum Behandeln der Bienenvölker zugelassen und wird auch angewandt.

In Deutschland werden befallene Bienenvölker abgetötet. Da die Anzahl nicht allzu groß ist ist dieser Weg im Vergleich zur konstanten Antibiotikagabe auch ethisch noch vertretbar.

Durch diese Vorgehensweise sind die Imkerei in Deutschland auch frei von Antibiotika. Antibiotikarückstände in deutschem Honig konnten nur über ein Pflanzenschutzmittel zur Bekämpfung von Feuerbrand hervorgerufen werden. Dieses ist aber zum Glück seit diesem Jahr nicht mehr zugelassen.

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Nach einem sehr milden Winter war das Frühjahr für viele Pflanzen zu trocken. Für die Bienen bedeutete dies, trotz schönem Flugwetter wenig Honigertrag, da vor allem der Raps bei großer Trockenheit kaum Nektar produzieren kann.

Im Sommer zeigten sich dann weitere Auswirkungen des milden Winters: Die Varroamilbe hatte sich aufgrund der nur geringen Brutpause der Bienenvölker stark vermehrt. Der Befall zwang teilweise zu einer sehr frühen Behandlung und damit dem Ende des Honigjahres. Doch auch das regnerische Wetter erschwerte die letzte Honigernte und anschließend auch die Varrobehandlung.

Die Honigernte war bei uns über alle Bienenvölker gesehen knapp unter dem Durchschnitt, schwankte aber sehr stark von Standort zu Standort.

Auch dieser Winter ist bisher sehr mild. So wie es aussieht wird auch ein großer Teil unserer Bienenvölker in diesem Winter keine Brutpause einlegen. Der hohe Varroabefall wird uns also auch in diesem Jahr wieder zu schaffen machen.

 

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